Einigung mit TVB in Sicht

Der VVT ging auf die Forderungen beim Reuttener Nahverkehr ein. Am 3. September entscheidet der TVB-Vorstand, Geschäftsführer Kammerlander ist zuversichtlich.

Von Alexander Paschinger

Reutte –Nicht nur ein gutes, „ein sehr gutes Gespräch“ sei es gewesen, betonen beide Geschäftsführer, Franz Kammerlander vom TVB Naturparkregion Reutte und Jörg Angerer vom Verkehrsverbund Tirol (VVT). Das Treffen fand am Dienstag statt und beide Seiten erklären, dass auf die Wünsche und Kritik der Touristiker eingegangen wurde. Nun ist der Vorstand des TVB Reutte am Zug: Er wird am 3. September die Ergebnisse im Detail durchgehen und darüber entscheiden, ob man die Unterschrift für das VVT-Konzept im Reuttener Talkessel wie vorgesehen um ein weiteres Jahr verlängert.

Wie berichtet, zog der TVB im Mai die Notbremse und kündigte den Vertrag mit dem Planungsverband als Träger des Nahverkehrskonzeptes auf. Die Kritikpunkte waren vielschichtig. Unter anderem wurde die mangelnde Auslastung bei hohen Kosten kritisiert: TVB und Bergbahn Reutte zahlen 120.000 Euro.

Daneben freilich gab es viele andere Punkte. Kritisiert wurde etwa, dass der Plansee als Naherholungsgebiet nicht angefahren werde, dafür die Hahnenkammbahn, auch wenn diese geschlossen sei. Der Einsatz zu großer Busse wurde ebenso beanstandet wie auch, dass damit Räder und speziell E-Bikes nicht transportiert würden. „Der VVT ist auf alle unsere Wünsche eingegangen“, freut sich Kammerlander nach dem Gespräch vom Dienstag. Er sieht dem TVB-Vorstandstreffen deshalb zuversichtlich entgegen. Dessen Zustimmung ist allerdings unbedingt notwendig, damit der TVB ab dem Winterfahrplan Mitte Dezember im Boot bleibt.

Der Obmann des Planungsverbandes, der Breitenwanger Bürgermeister Hanspeter Wagner, verspürt „natürlich Erleichterung“. Er ist überzeugt, dass es nach den Verbesserungen zu einer „positiven Abstimmung“ im TVB-Vorstand kommen werde. Nichtsdestotrotz brauche es aber auch eine Effizienzsteigerung aus Sicht der Gemeinden. „Es muss einiges noch optimiert werden.“