Eltern-Kind-Zentrum baut aus und erweitert Angebot

Schon vor der Geburt und bis zum Schulalter sind Kinder im Lienzer Zentrum gut versorgt. Neu ist etwa der Integrationskindergarten.

Von Catharina Oblasser

Lienz –Statt rund 200 Quadrat­metern sind es nun etwa doppelt so viele, auf denen Kindern zwischen dem Säuglings- und dem Schulalter bald herumtollen können. Von den bisherigen Räumlichkeiten des Eltern-Kind-Zentrums (EKiZ) am Rechten­ Iselweg aus wurde die Trennmauer zum Nebenhaus durchbrochen. Wo sich einst Wohnungen befanden, gibt es nun eine Kinderwerkstatt, neue Gruppenräume und eine­ Küche. Damit ist auch die Palette an Betreuungsmöglichkeiten viel größer, sagt Geschäftsführerin Bärbl­ Ebner. „Bisher haben wir Geburtsvorbereitungs­kurse, Baby­schwimmen, Spielgruppen und eine Kinderkrippe für Eineinhalb- bis Dreijährige angeboten. Mit dem Ausbau kommt noch einiges dazu.“

Neu ist die integrierte Kinder­gartengruppe mit 15 Buben ­und Mädchen sowie drei Betreuerinnen. „Bisher war der ‚Kindergarten für alle‘ dafür zuständig. Nachdem der sich auflöst, übernehmen wir diese Aufgabe“, erklärt Ebner. Auch das Tagesmutterwesen fällt nun in die Zuständigkeit des EKiZ. „Zurzeit haben wir zwei Tagesmütter, bald soll es eine dritte geben.“

Mit 10. September nimmt das „EKiZ neu“ seinen Betrieb auf. Die Krippe ist von 7 bis 14 Uhr geöffnet, der Kindergarten zusätzlich noch zweimal pro Woche bis 16 Uhr. Künftig gibt es bei diesen beiden Angeboten auch keine Sommerpause mehr. An die 30 Mitarbeiterinnen sind im Zentrum beschäftigt, darunter Hebammen und Sozialarbeiterinnen. Das EKiZ, gegründet 1990, ist ein privater Verein, der zu knapp zwei Dritteln von Förderungen lebt. Pro Öffnungstag besuchen durchschnittlich 108 Personen das Zentrum.


Kommentieren