Missbrauchsvorwürfe gegen Schwimmtrainer in NÖ

Ein 63-jähriger Schwimmtrainer und Feuerwehrmann ist Ende September wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger festgenommen worden. Er befindet sich derzeit in Klosterneuburg in Untersuchungshaft, bestätigte Staatsanwalt Friedrich Köhl auf APA-Nachfrage einen Bericht der „Kronen Zeitung“ vom Dienstag.

Acht Buben zwischen zehn und zwölf Jahren soll er in seiner Rolle als Schwimmtrainer in einer Gemeinde nahe des Flughafens Wien-Schwechat von Herbst 2011 bis Frühjahr 2012 wiederholt unsittlich berührt haben. Diesen Sommer brach einer der Buben schließlich sein Schweigen, woraufhin ein Haftbefehl gegen den Mann erwirkt wurde. Als er aus dem Urlaub zurück am Wiener Airport in Schwechat ankam, so die „Krone“, habe man ihn gefasst.

Der Mann sei laut der Zeitung auch kein unbeschriebenes Blatt. Bereits in den 1980er-Jahren soll er wegen fünffacher Brandstiftung und Belästigung Minderjähriger in Hainburg angezeigt worden sein. Er war daraufhin nach Wien umgezogen und begann nicht nur als Schwimmtrainer, sondern auch bei der Freiwilligen Feuerwehr zu arbeiten.

Staatsanwalt Köhl meinte, dass die Polizei in der Tat bereits 1986 eine Amtshandlung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen gegen den 63-jährigen Verdächtige vollzogen habe. Details dazu seien aber noch nicht elektronisch erfasst worden, er könne daher nicht mehr sagen. Die Ermittlungen seien aber in Gange.

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