Klitschko lehnte 5 Millionen Euro für Kampf gegen Huck ab

Das Angebot kam vom Sauerland-Boxstall, der an die ARD gebunden ist, Klitschko hat aber einen Exklusivvertrag mit RTL.

Hamburg – Der deutsche Sauerland-Boxstall hat Wladimir Klitschko für einen Kampf gegen Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck fünf Millionen Euro geboten. Die Klitschko Management Group (KMG) hat jedoch abgelehnt. „Man hätte uns auch 100 Millionen Euro bieten können. Wir haben aber einen Exklusiv-Vertrag mit RTL und werden nicht woanders boxen“, sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte.

An der Finanzierung wollte sich die internationale Unternehmensgruppe Gerry Weber beteiligen, teilte der Berliner Stall am Donnerstag mit. Der Kampf sollte im Gerry-Weber-Stadion im westfälischen Halle ausgetragen werden. Sauerland ist vertraglich an die ARD gebunden.

Promoter Kalle Sauerland und Ralf Weber, Sohn von Gerry Weber und Juniorchef der Firma, geben aber nicht auf. „Wir sind jederzeit auch für persönliche Gespräche bereit, um die Konditionen zu verhandeln“, sagte Sauerland. „Der Kampf zwischen Huck und Klitschko wäre ein absolutes Highlight. Wir werden alles Erdenkliche unternehmen, um dieses Duell Wirklichkeit werden zu lassen“, betonte Weber.

Huck muss am Samstag zunächst seinen Titel im Cruisergewicht gegen Ex-Weltmeister Firat Arslan aus Süßen verteidigen. Dann will er erneut ins Schwergewicht aufsteigen. (APA/dpa)

TT-ePaper gratis lesen und iPhone 11 Pro gewinnen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

Jetzt mitmachen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren