Kosten-Nutzen-Analyse für Saaltechnik

Innsbruck – Um rund 80.000 Euro soll die Technik des Innsbrucker Gemeinderatssitzungssaals aufgerüstet werden. Wie berichtet, ist die alte A...

Innsbruck –Um rund 80.000 Euro soll die Technik des Innsbrucker Gemeinderatssitzungssaals aufgerüstet werden. Wie berichtet, ist die alte Anlage den neuen, mitunter stadtrechtsbedingten Anforderungen nicht mehr gewachsen. So sollen Sitzungen live ins Internet übertragen, Abstimmungen elektronisch erfolgen und Redezeitbeschränkungen (z. B. für die Aktuelle Stunde) sekundengenau erfasst werden.

Dem Innsbrucker Stadtsenat lag kürzlich ein diesbezüglicher Akt zur Beschlussfassung vor. Beschlossen wurde vorerst jedoch nichts. Vielmehr wurde die Angelegenheit dem Rechtsausschuss zur weiteren Prüfung zugewiesen. Dieser habe nun den Auftrag, so sagte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) im Anschluss, auch das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ des Vorhabens näher unter die Lupe zu nehmen.

Wie berichtet, wäre auch die bereits in Verwendung stehende Anlage prinzipiell in der Lage, elektronische Abstimmungen durchzuführen. Jedoch wurde noch unter der Ägide von Oppitz-Plörers Amtsvorgängerin Hilde Zach auf diese Art des Votums im Gemeinderat bis dato freiwillig verzichtet. Und auch Live-TV-Übertragungen wurden nach kurzer Zeit wieder eingestellt. (TT, mami)


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