Hütthaler geht rechtlich gegen Betrugs-Bezichtigungen vor

Nach dem Halb-Ironman in Miami beschuldigten mehrere Konkurrenten die Niederösterreicherin des Windschattenfahrens.

© gepa

Wien – Die von mehreren Konkurrentinnen des unerlaubten Windschattenfahrens beim Halb-Ironman in Miami bezichtigten Triathleten Lisa Hütthaler und Andreas Fuchs gehen rechtlich gegen diese Anschuldigungen vor. Die ehemalige Dopingsünderin Hütthaler teilte am Freitag mit, dass ihr Rechtsanwalt am Montag gegen Ex-Weltmeisterin Jodie Swallow, Margaret Shapiro, Lisa Mensink und Mary Beth Ellis Unterlassungserklärungen samt der Aufforderung zur Richtigstellung mit Vorbehalt auf Unterlassungs- und Kreditschädigungsklagen einbringen werde.

Die 2009 wegen der Bestechung einer Labormitarbeiterin gerichtlich verurteilte Niederösterreicherin hatte am Sonntag in Florida vor Shapiro und Mensink Platz zwei belegt. Danach war sie via Twitter und auf Triathlon-Internetseiten des Windschattenfahrens hinter dem österreichischen Profi Fuchs beschuldigt worden.

(Schluss) zan/beg

APA445 2012-11-02/16:36

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren