Sido entschuldigt sich bei Rückkehr - Für Heinzl „Sache damit erledigt“

„Das was ich getan habe, war falsch“, sagte der 31-Jährige. Vor der ORF-Show kam es zur Aussprache zwischen Sido und Heinzl.

Wien - Friedlich und reumütig zeigte sich Rapper Sido nach der Faustschlag-Affäre bei seinem Comeback im ORF: „Das was ich getan habe, war falsch“, sagte der 31-Jährige zu Beginn der Live-Sendung in Wien am Freitagabend. Der Berliner sei froh, wieder als Juror in der österreichischen Castingshow „Die große Chance“ sitzen zu dürfen.

Der Hiphop-Musiker sehe ein, dass die Attacke auf ORF-Moderator Dominic Heinzl falsch war. „Es wurde kein Problem gelöst durch diese Schlägerei“, sagte Sido. Besonders seine jungen Fans sollten nicht glauben, dass Fäuste Konflikte lösen könnten.

ORF „zieht den Hut“ vor „Alphatieren“ Heinzl und Sido

Die ehemaligen Streithähne suchten noch vor der Liveshow das Gespräch und versöhnten sich „per Handschlag“. „Wir ziehen den Hut“, kommentierte Fernsehdirektorin Kathrin Zechner am Samstag in einer Aussendung. Die beiden „Alphatiere“ hätten damit „einen endgültigen Schlussstrich unter diese Auseinandersetzung mit allen ihren Folgen“ gezogen.

„Mir ging es ausschließlich darum, Menschen, die ehrlich eingesehen haben, dass sie einen Fehler gemacht haben, einen Schritt weiter zu bringen.“ Dominic Heinzl erklärt in der Aussendung, dass Sido sich bei ihm „aufrichtig“ entschuldigt habe, „damit ist die Sache für mich erledigt“.

34 Prozent Marktanteil

Durchschnittlich 700.000 Seher (Marktanteil 34 Prozent) verfolgten die letzte Entscheidung über die Kandidaten für die Finalshow am 9. November, bei der es um den Gewinn von 100.000 Euro ging. Das Finalticket erhielten gestern „Die Grabenlandbuam“, „Solid Tube“ und „Flo und Wisch“.

Vor zwei Wochen hatte Sido Heinzl auf offener Bühne zu Boden geschlagen. Der ORF kündigte die Zusammenarbeit mit dem Rapper daraufhin. Nach einer Aussprache zwischen den beiden Männern engagierte der Fernsehsender den Rapper wieder. (APA)


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