Gesellschaft

Holocaust-Leugner Williamson legte Berufung ein

Der britische Holocaust-Leugner Richard Williamson.
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Der 72-jährige frühere Bischof der Piusbruderschaft wurde vergangene Woche zu einer Geldstrafe verurteilt.

Regensburg – Der Holocaust-Leugner Richard Williamson will seine Verurteilung wegen Volksverhetzung nicht hinnehmen. „Wir haben heute Berufung beim Landgericht Regensburg eingelegt“, sagte am Montag der Münchner Anwalt des Bischofs, Andreas Geipel, der Nachrichtenagentur dpa.

Der 72 Jahre alte frühere Bischof der Piusbruderschaft war am vergangenen Mittwoch in Deutschland vom Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt worden. Williamson hatte im November 2008 in einem nahe Regensburg (Bayern) aufgezeichneten Interview für das schwedische Fernsehen die Existenz von Gaskammern und den millionenfachen Mord an Juden bestritten. Mit einer Berufungsverhandlung ist laut Angaben Geipels erst in einigen Monaten zu rechnen. (dpa)