Eine Reise durch Raum und Zeit
Innsbruck – Um Indien „zu verstehen, muss man weit reisen – durch die Zeit und durch den Raum“, sagte der erste indische Premierminister Jaw...
Innsbruck –Um Indien „zu verstehen, muss man weit reisen – durch die Zeit und durch den Raum“, sagte der erste indische Premierminister Jawaharlal Nehru. Walter Größbauer und Claudia Pöchlauer beginnen ihren Dokumentarfilm „Indian Dreams – Die erstaunliche Reise des Bhupinder Chauhan“ mit dem Geständnis des Politikers, dass ihm dieses Projekt nicht gelungen sei. Der Film betrachtet Indien mit den Augen von Bhupinder Chauhan, der demnächst heiraten und in einem Meditationszentrum arbeiten wird. Davor möchte er einmal das Meer sehen, das allerdings 3200 Kilometer entfernt ist. Das Meer ist auch eine Metapher und steht für „den Ozean im Inneren“. Der Bequemlichkeit wegen nimmt der Reisende den Zug. Bhupinder erfährt von Pogromen und begreift die Überbevölkerung als wesentliches Problem Indiens. Als ihn die ersten Wellen des Meeres umspülen, geht es ihm wie Nehru. Er versteht. (p.a.)