Inspirierte Spendenfreude

Imst – „Es gibt Menschen, denen geht es nicht so gut wie mir. Ich habe alles, was ich brauche. Ich bin bereits in Pension, bin gesund und un...

Imst –„Es gibt Menschen, denen geht es nicht so gut wie mir. Ich habe alles, was ich brauche. Ich bin bereits in Pension, bin gesund und unabhängig. Deshalb möchte ich, dass Sie meine Spende von 500 Euro der Werkstätte der Lebenshilfe in Imst für ihr Sparbuch überbringen.“ So lautete der Auftrag einer anonymen Wohltäterin an den Imster Bürgermeister Stefan Weirather. „Inspiriert hat mich auch der Bericht über die mit künstlerischen Aktionen verknüpfte Spendentätigkeit der Künstlerin Dietlinde Bonnlander im Dezember des Vorjahres an die Lebenshilfe in Imst“, fügte die Spenderin noch hinzu.

Kürzlich machte sich deshalb Bürgermeister Stefan Weirather auf den Weg zur Lebenshilfe nach Brennbichl, um dem Leiter der Werkstätte, Andreas Moser, das Spendenkuvert zu überreichen. Überaus froh über diese neuerliche finanzielle Zuwendung erzählte Andreas Moser, was mit diesen Spenden realisiert werden wird: Es stünde endlich die lang ersehnte Erweiterung des Ruhe- und Rückzugraumes für die „Klientinnen und Klienten“ zum so genannten „Snoozeln“ an, da das Team der Fachwerkstätte sowie das Gartenteam neue Räumlichkeiten außerhalb des Standortes in Brennbichl beziehen werden. Diese neuen Räumlichkeiten in der Langgasse werden derzeit größtenteils in Eigenregie mit und von den Klienten des Gartenteams umgebaut. Mit diesen Spenden könnte dann die eine oder andere Zusatzausstattung doch noch angeschafft werden.

Moser lädt außerdem alle Interessierten ein, sich bei der kommenden Eröffnung im Frühjahr – genauer Termin steht noch nicht fest – der neuen, externen Räumlichkeiten der Werkstätte in der Langgasse in Imst einen Eindruck über die Leistungen der Lebenshilfe-Werkstätte zu verschaffen. (TT)