Shakira ist Mama: „Waka-Baby“ per Kaiserschnitt geboren

Neben den Auftritten auf den großen Bühnen der Welt muss Pop-Star Shakira nun auch Schlaflieder singen und Windeln wechseln. Die Kolumbianerin und ihr Lebenspartner, Fußball-Star Piqué, sind jetzt stolze Eltern eines kleinen Sohnes.

Barcelona – Pop-Ikone und Männerschwarm Shakira ist nun mit 35 Jahren auch Mama. Die kolumbianische Sängerin habe ihr erstes Kind, einen Buben, per geplantem Kaiserschnitt zur Welt gebracht, berichteten der TV-Sender TVE und andere Medien unter Berufung auf Familien-Angehörige am Dienstag kurz vor Mitternacht. Während sich vor der Privatklinik in Barcelona trotz der späten Stunde ein Heer von Reportern, Paparazzi und Schaulustigen drängte, war Shakiras Lebenspartner, der spanische Fußball-Star Gerard Pique (25) vom FC Barcelona, bei der Geburt im Kreißsaal dabei, wie es hieß.

Auf Twitter: „Ich bitte euch alle,dass ihr mich in euren Gebeten begleitet“

Zuvor hatte Shakira aus der Klinik ihren mehr als 19 Millionen Follower-Fans getwittert: „Ich bitte euch alle, dass ihr mich an diesem so wichtigen Tag in meinem Leben in euren Gebeten begleitet.“ „Wir wollen erst einmal das Gesicht unseres Kindes sehen, dann entscheiden wir“, hatte Pique jüngst gesagt. Medien tauften das Baby allerdings vorerst in Anlehnung an Shakiras Fußball-WM-Superhit „Waka-Waka“. „Das „Waka-Baby“ ist da!“, jubelte nicht nur die Zeitung „El Mundo“ in der Onlineausgabe.

Auf Twitter verriet Shakira heute den Namen des Nachwuchs. Milan Piqué Mebarak. Der Name bedeute liebevoll und freundlich auf Slawisch, Im Altrömischen – eifrig und arbeitsam und in Sanskrit, Vereinigung.

Der kleine Milan sei um 21:36 MEZ geboren worden und wiege knapp drei Kilo „Genau wie sein Vater ist der Kleine von Geburt an Mitglied des FC Barcelona“, schrieben die stolzen Eltern.

Details zu Größe und Gewicht des Nachwuchses wurden zunächst nicht bekannt. Pique war - vom Neugeborenen abgesehen - der einzige Mann im Kreißsaal. Shakira habe darauf bestanden, so Medien übereinstimmend, von einem reinen Frauen-Team betreut zu werden. Die Entbindung sei von Ärztin Carlota Garcia-Valdecasas geleitet worden. Sie ist Tochter des berühmten Gynäkologen Manolo Garcia-Valdecasas, der alle vier Kinder der spanischen Prinzessin Cristina zur Welt gebracht hat.

Klinikpersonal musste „Schweigevertrag“ unterschreiben

Den Berichten zufolge mussten alle beteiligten Ärztinnen und Hebammen einen „Schweigevertrag“ unterzeichnen, damit nur die offiziellen Details der Geburt an die Außenwelt gelangen. Bekannt wurde jedoch, dass die Eltern die Geburt eigentlich bis zum 2. hinausschieben wollen. An dem Tag haben nämlich sowohl Shakira als auch Piqué Geburtstag. Doch am Ende hat es nicht geklappt.

Mit dabei in der Klinik waren neben Pique auch Shakiras Eltern William Mebarak und Nidia Ripoll, die zusammen mit zwei Brüdern der Sängerin schon in Dezember aus Kolumbien angereist waren, um Shakira Isabel Mebarak Ripoll, wie der Superstar bürgerlich heißt, in den letzten Monaten vor der Geburt beizustehen. Ganz stressfrei war die Wartezeit nämlich nicht. Das Haus des Promi-Pärchens in Barcelona wird seit Wochen Tag und Nacht von Journalisten umlagert.

Shakira war auch deshalb zuletzt kaum aus dem Haus gegangen. Vor die Öffentlichkeit war die Sängerin aus dem Karibik-Badeort Barranquilla zuletzt am 14. Jänner getreten, als sie an der Präsentation eines Buches ihres Vaters teilnahm. „Ich freue mich so sehr auf die Geburt“, hatte sie bei der Gelegenheit gesagt. Einen Tag später postete Shakira im Internet-Kurznachrichtendienst Twitter Fotos, die sie hochschwanger mit nacktem Bauch an der Seite ihres Lebensgefährten zeigten. Dabei baten beide (Shakira ist seit einigen Jahren Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks Unicef) nicht um Geschenke für sich, sondern für notleidende Kinder.

Nun muss Shakira neben ihre glamourösen Auftritten auf den Bühnen der Welt Zeit finden für Windeln wechseln, Fläschchen machen und Schlaflieder singen. Im Frühling wird es kompliziert, denn dann muss sie als Vertreterin für Pop-Kollegin Christina Aguilera die Jury-Arbeit bei der US-Talentshow „The Voice“ übernehmen. Aber der Sohn muss sich ohnehin auf viele Reisen vorbereiten. Auch wegen wohltätiger Zwecke. „Wenn das Baby aus meinem Bauch herauskommt, dann soll es wissen, dass es ein Helfer zur Veränderung ist. Es kann wirklich die Welt verbessern“, sagte sie jüngst. (dpa, TT.com)