Blanik macht Druck bei Bad

Von Catharina Oblasser...

Von Catharina Oblasser

Lienz –Am 5. Februar muss der Gemeinderat endgültig Farbe bekennen. Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SP) wird eine Grundsatzabstimmung zum Dolomitenbad auf die Tagesordnung setzen. „Es geht dabei um zwei Möglichkeiten: entweder einen Neubau, so wie bisher geplant war, oder um die Sanierung und Erweiterung des derzeitigen Bestandes“, erklärt Blanik in einem Pressegespräch.

Das ist ihre Replik auf die Forderung von Vizebürgermeister Meinhard Pargger (VP), beim Badbau endlich mehr Tempo zu machen. „Am 5. Februar wird sich zeigen, was der Gemeinderat will“, sagt Blanik. Letztlich kommt es dabei auf die ÖVP-Fraktion an, denn diese hat mit elf von 21 Sitzen die absolute Mehrheit. Eine Sanierung und Erweiterung des Hallenbades kommt laut Bürgermeisterin auf etwa 12 Millionen Euro. Die ursprünglichen Neubaupläne hätten rein für das Hallenbad rund 15 Millionen gekostet. „Zwei unabhängige Studien haben ergeben, dass wir zwischen 2,7 und drei Millionen einsparen können, wenn wir den Grundbestand weiterverwenden“, sagt die Stadtchefin. Neu wäre in jedem Fall eine 800 Quadratmeter große Saunalandschaft, die nicht mehr im Keller, sondern über den Umkleidekabinen errichtet wird.

Finanziell wäre die Sanierung – im Gegensatz zum Neubau – kaum ein Problem. Die Stadt selbst hat ein Badbudget von zehn Millionen, das Land hat zwei bis drei Millionen zugesagt. Wenn die Gemeinderäte am 5. Februar für die Sanierungsvariante stimmen, kann sofort die Ausschreibung vorbereitet werden. Wenn nicht, dann heißt es weiter: Bitte warten.