Seer-Erfinder Fred Jaklitsch und sein Filmmusik-Debüt
Schladming – Es war schon sein erklärtes Highlight im vergangenen Jahr – das erste Jaklitsch-Filmmusik-Projekt!...
Schladming –Es war schon sein erklärtes Highlight im vergangenen Jahr – das erste Jaklitsch-Filmmusik-Projekt!
Mit „Grundlsee“ hatte der Ober-Seer Alfred Jaklitsch ja schon einen großen Erfolg zu feiern. Sofort an die Spitze der Charts ging es mit dem wilden Mix durch die alpinen Stilistiken.
Die Seer gehören zu den Großen im Land, kein Zweifel. Dann das Open Air am heimatlichen See mit Tausenden von Fans, und nicht zuletzt die Tour „Best of Austria“ mit Reinhard Fendrich und der EAV im Herbst, ein Versuch, der auf Fortsetzung hoffen lässt. So eine Konstellation ist der Austropop-Ritterschlag für einen, der schon in den 80er Jahren mit Kuschel-Pop, Stichwort „Joy – Touch by touch“, die internationalen Hitparaden stürmte.
Aber es kommt der Tag, und natürlich das Projekt, da hört man es nicht mehr, das Rattern der kreativen Hitfabrik im Kopf. Und was eignet sich dazu besser als das Hochglanz-Fernsehformat „Universum“, für das Alfred Jaklitsch als Komponist gewonnen wurde.
„Schladminger Bergwelten – Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden.“ Kurz vor dem Großereignis, der Alpinen Ski-WM im eigenen Land, gibt es am kommenden Dienstag, den 29. Jänner, um 20.15 Uhr, in ORF 2 eine Dokumentation über eine Region Österreichs, die sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur-Tourismuslandschaft entwickelte.
Und um diese zwei Schlüsselfragen geht es: Wie haben die Berge den Menschen und wie hat der Mensch die Berge in all der Zeit geprägt?
Jaklitsch hat mit dem steirischen Regisseur Gernot Lercher gearbeitet und feinfühlig dessen Bilder musikalisch inszeniert. Und wieder einmal lohnt es sich, nicht nur hinzusehen, sondern auch zuzuhören. Der Ober-Seer ist auch in diesem Segment ein Mann von internationalem Format, so viel ist fix. (hubs)