Unternehmen

Firmenpensionen im Kommen

Innsbruck – Seit der Einführung des Pensionssystems 1955 wurde es bereits rund 70-mal nachjustiert. In den meisten Fällen nicht zum finanzie...

Innsbruck –Seit der Einführung des Pensionssystems 1955 wurde es bereits rund 70-mal nachjustiert. In den meisten Fällen nicht zum finanziellen Vorteil für Pensionisten und Beitragszahler. Da anzunehmen ist, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird, entscheiden sich viele für eine zusätzliche Privatvorsorge.

Heute stünde der Werterhalt der Einlagen im Fokus, sagte Michael Posselt, Obmann der Fachgruppe der Finanzdienstleister in der Tiroler Wirtschaftskammer (WKT) bei einer Fachdiskussion im Rahmen der Veranstaltung „Sicher vorsorgen und absichern“.

Wichtig sei, breit aufgestellt zu sein. „Je mehr verschiedene Aktienpakete im Pensionsfonds vorhanden sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, einen Verlust einzufahren. Posselt glaubt, dass die Krisenjahre nicht stellvertretend für den Aktienmarkt gesehen werden können.

Immer beliebter wird die Vorsorge durch Firmenpensionen. Rund 815.500 Österreicher sind derzeit bei den Pensionskassen anspruchsberechtigt. Die österreichischen Pensionskassen haben 2012 einen durchschnittlichen Veranlagungsertrag von plus 8,4 Prozent erwirtschaftet. Rund die Hälfte der Firmenpensionen steigt heuer. Durchschnittlich hat sich ihr Ertrag seit dem Start vor 22 Jahren um 5,65 Prozent pro Jahr erhöht.

Eine Garantie für den Wert­erhalt der Einlagen gibt es nicht. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise mussten viele Bezieher von privaten und betrieblichen Vorsorgekassen teils herbe Verluste hinnehmen. (ecke)