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Goldmord: Gutachten eingelangt, U-Haft erneut verlängert

(Symbolbild).
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Die Untersuchungshaft über den tatverdächtigen Polizist ist erneut um zwei Monate verlängert worden. Das Ermittlungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag.

Innsbruck - Im Fall des Tiroler „Goldmordes“, bei dem Mitte März des vergangenen Jahres eine 49-jährige leitende Bankangestellte im Bezirk Schwaz tot in einem Auto gefunden worden war, ist die Untersuchungshaft über den tatverdächtigen Polizisten erneut um zwei Monate verlängert worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr, am Dienstag. Das Ermittlungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Man bearbeite derzeit die zusammengetragenen Ermittlungsergebnisse, so Mayr.

Der Staatsanwaltschafts-Sprecher berichtete zudem, dass sowohl das psychiatrische als auch das pyrotechnische Sachverständigengutachten inzwischen eingelangt sind. Der Tatverdächtige habe wie schon Ende November 2012 auf eine weitere Haftprüfung verzichtet. Letztlich habe aber der Untersuchungsrichter, wie in einem solchen Fall vorgesehen, trotzdem über die Verlängerung der Untersuchungshaft entschieden.

Die Leiche der Frau war am 16. März 2012 auf einer Gemeindestraße in Wiesing in einem weißen Fahrzeug sitzend entdeckt worden. Die 49-Jährige war an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben, ausgelöst durch einen im Wagen entzündeten sogenannten Notsignalgeber. Der Polizist war fünf Tage nach der Tat ins Visier der Ermittler geraten. Besonders durch die Spurenauswertung habe sich der Tatverdacht gegen den Beamten erhärtet, hieß es seitens der Kriminalisten. Seit damals fehlen Goldbarren im Wert von 333.000 Euro. (APA)