Der große Abwesende

Berlin – Der in seiner Heimat verfolgte iranische Regisseur Jafar Panahi konnte nicht zur Berlinale anreisen, um seinen neuen Film „Geschlos...

Berlin –Der in seiner Heimat verfolgte iranische Regisseur Jafar Panahi konnte nicht zur Berlinale anreisen, um seinen neuen Film „Geschlossener Vorhang“ zu präsentieren. Das teilte das Festival am Dienstag mit. „Wir bedauern natürlich, dass Jafar Panahi nicht hier sein kann, aber wir freuen uns, dass sein Co-Regisseur und die Hauptdarstellerin den Film repräsentieren können“, sagte eine Sprecherin der Filmfestspiele.

Panahi, der sich offen zur Opposition im Iran bekennt, hat in seiner Heimat Arbeitsverbot. Er gewann bereits 2006 für „Offside“ einen Silbernen Bären. Vor zwei Jahren war er Mitglied der Berlinale-Jury, durfte aber nicht nach Berlin reisen. Sein neuer Film „Geschlossener Vorhang“ erzählt von einem Schriftsteller und Filmemacher, der sich in einem abgeschiedenen Strandhaus von der Außenwelt abschottet. Doch dann dringt eine junge Frau in das Haus ein. (APA, dpa)


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