Kein Unfall wie jeder andere

Mit Bedacht gewählte Freeride-Bilder, rekordverdächtige Verkaufszahlen bei Lawinenrucksäcken und risikobewusstere Wintersportler: Das Jahr eins nach dem Lawinenunglück von Prinz Friso ist nicht ohne Folgen geblieben.

Von Irene Rapp und Matthias Christler

Innsbruck –Die Chronologie hat sich vielen eingebrannt. 17. Februar 2012, Lech am Arlberg, 12.15 Uhr: Prinz Friso von Oranien-Nassau von Amsberg fährt mit einem Lecher Hotelier bei Lawinenwarnstufe 4 in einen Hang ein. Ein Schneebrett verschüttet den Sohn der niederländischen Königin, seinen Begleiter rettet ein Lawinenairbag. Nach zwanzig Minuten wird der 44-Jährige ausgegraben, 50 Minuten lang reanimiert, dann in die Innsbrucker Klinik geflogen. 24. Februar: Laut den behandelnden Ärzten hat der Sauerstoffmangel unter dem Schnee zu argen Schäden im Gehirn geführt. 1. März: Der Niederländer wird in eine Reha-Einrichtung nach London gebracht. Februar 2013: Prinz Friso liegt immer noch im Koma.

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