Octavia Combi folgt im Frühjahr

Salzburg – Nur kurz nach dem Marktstart der neuen Octavia-Limousine enthüllt Skoda die Langheckversion. Wie schon das Stufenheck sprengt der...

Salzburg –Nur kurz nach dem Marktstart der neuen Octavia-Limousine enthüllt Skoda die Langheckversion. Wie schon das Stufenheck sprengt der Combi die üblichen Kompaktwagen-Grenzen mit seinem immens großen Platzangebot. 610 Liter Kofferraum sind es wenigstens, 1740 Liter im Fall der umgeklappten Rückbank. Damit ist der Octavia Combi eigentlich in der Mittelklasse angekommen.

Analog zur Limousine basiert die gestreckte Variante auf dem so genannten modularen Querbaukasten (MQB). Diese konzernübergreifende Fertigungstechnik in der Volkswagen-Gruppe ist die Basis der aktuellen Golf-, A3- und Leon-Baureihen und wird in naher Zukunft weitere Derivate generieren. Ihr Vorteil: Die Radstände und Karosserielängen können sehr unterschiedlich ausfallen, fix sind lediglich einige wenige Parameter, etwa der Abstand des Gaspedals zur Vorderachse oder die Einbauform der Motoren (quer).

Dank des flexiblen MQB wächst der neue Octavia Combi um neun Zentimeter auf 4,66 Meter Länge, sein Radstand erhöht sich um knapp elf Zentimeter. Treu bleibt der tschechische Hersteller dem hauseigenen Simply-Clever-Konzept. Das umfasst praktische Lösungen wie ein doppelseitiger Bodenbelag im Kofferraum, ein Abfallbehälter, Platz für Getränkeflaschen, Halter für mobile Geräte und ein Eiskratzer im Tankdeckel. Neu sind die Fernentriegelung der Rückenlehnen im Fond und die Mantelablage. Marktstart ist Mitte Mai. (hösch)


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