Ein Herz, das für die Forschung schlägt

Innsbruck – Langweilig wird ihm auch nach seiner Emeritierung 2009 nicht. Der bekannte Innsbrucker Chirurg, Universitätsprofessor Raimund Ma...

Innsbruck –Langweilig wird ihm auch nach seiner Emeritierung 2009 nicht. Der bekannte Innsbrucker Chirurg, Universitätsprofessor Raimund Margreiter, ist auch als Pensionist wacher Beobachter medizinischer Entwicklungen, Mitglied mehrerer Gremien und als Buchautor aktiv. Mit seiner Geschichte der Innsbrucker Chirurgischen Universitätsklinik hat er gemeinsam mit Heinz Huber deren Historie aufgearbeitet. Margreiter kon­zentriert sich dabei hauptsächlich auf die Epoche, die er als Zeitzeuge überblickt.

Zeitzeuge ist er auch am Mittwoch dieser Woche (20. Februar) wenn er bei der gleichnamigen Gesprächs­reihe im Casino Innsbruck über sein bewegtes Leben erzählen wird, Bekanntes genauso wie weniger Bekannte­s.

Margreiter, 1941 in Fügen geboren, entstammt einer Medizinerfamilie. Seit 1967 an der Chirurgie in Innsbruck, war er auf dem Gebiet der Transplantationschirurgie weitgehend Autodidakt, der sich vieles selbst beigebracht und zahlreiche Organverpflanzungen in Innsbruck oder auch weltweit erstmalig erfolgreich durchgeführt hat.

Spätestens seit der ersten Herztransplantation in Österreich 1983 gilt er als einer der bekanntesten Ärzte des Landes. 1985 führte er als weltweit Erster gleichzeitig eine Leber- und Nierentransplantation durch. Briefbomben­opfer Theo Kelz war einer seiner berühmtesten Patienten. Darüber und vieles mehr erzählt der Zeitzeuge am Mittwoch Moderator Elmar Oberhauser. Die Gemeinschaftsproduktion von Casino Innsbruck, ORF Tirol und Tiroler Tageszeitung beginnt um 18.30 Uhr im Casineum.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch nötig: online unter innsbruck@casinos.at, telefonisch täglich von 11–16 Uhr unter 0512/587040-112. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist erforderlich. (TT)


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