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„Goldmord“: Platzkarten und Urteil im Mai

Von Reinhard Fellner...

Von Reinhard Fellner

Innsbruck –Am 16. März jährt sich die grausame Ermordung einer Unterländer Bankangestellten wegen seither verschwundener Goldbarren im Wert von 333.288 Euro. Die mysteriöse Tötung per Signalfackel ist in ganz Österreich bereits unter dem Begriff Goldmord bekannt. Leugnender Hauptverdächtiger ist ein Unterländer Polizist – es gilt die Unschuldsvermutung –, reich an Erfahrung mit Sprengmitteln und Pyrotechnik.

Der auf Spuren und Indizien aufbauende Schwurgerichtsprozess wird ab April stattfinden – die TT berichtete – und den Fall bis ins kleinste Detail beleuchten.

So bestätigte das Landesgericht gestern der Tiroler Tageszeitung, dass das Verfahren über sechs Prozesstage geführt wird. Die Termine: 9. und 10. April, 15. April sowie am 2. und 3. Mai.

Die erfahrene Strafrichterin Verena Offer sitzt dem Schwurgerichtshof vor.

Der Besucher- und Medienandrang ist übrigens bereits jetzt schon so groß, dass der Besuch des Prozesses erstmalig nur mit Platzkarten möglich sein wird, wie Landesgerichts-Vizepräsident Andreas Stutter gestern bestätigte: „Für reine Zuseher werden im Schwurgerichtssaal über 80 Plätze zur Verfügung stehen. Der Rest wird akkreditierten Medien zugeteilt.“ Die Zuteilung der schon heute so begehrten Karten wird über eine Geschäftsabteilung des Landesgerichtes erfolgen. Voraussichtlich am Donnerstag wird die Justiz Details bekannt geben.