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Frohe Ostern mit den Geheimtipps fürs Eierpecken

Innsbruck – Da hilft kein Röntgenblick, kein Hin- und Herwippen in den Händen und kein Geruchstest. Von außen gleicht eben tatsächlich ein E...

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Innsbruck –Da hilft kein Röntgenblick, kein Hin- und Herwippen in den Händen und kein Geruchstest. Von außen gleicht eben tatsächlich ein Ei dem anderen. Die Farbe spielt keine Rolle, die Größe nicht und wer härter peckt schon gar nicht. Eierpecken, der schalenharte Wettkampf nach der fröhlichen Nester-suche, ist reine Glückssache. „Nicht ganz“, wirft Werner Gruber, Mitarbeiter am Wiener Institut für Experimentalphysik und bekannt aus dem ORF- und Veranstaltungsprogramm „Science Busters“, ein. „Als Allererstes kommt es schon auf die natürlichen Faktoren an, wer die härtere und dickere Eierschale erwischt.“ Das hänge neben der Lebensweise und Ernährung in erster Linie vom Alter des Huhnes ab. Jüngere Hühner legen Eier mit mehr Proteinen – dadurch sei die Schale härter. Weil man das nicht erkennen kann, muss die Physik mithelfen. „Mit dem spitzeren Ei hat man immer größere Chancen. Und man sollte möglichst genau mit der Spitze auf das andere Ei auftreffen, weil die Enden der Eier am meisten aushalten“, sagt Gruber.

Die eigenen Siegchancen erhöht der Eierpeck-Meister zudem, indem der Aufschlagwinkel berücksichtig wird, wie der Neurophysiker erklärt. „Bei einem Zentralstoß verteilen sich die Kräfte gleichmäßig. Aber wenn ich etwas von der Seite schlage, können sie sich beim gegnerischen Ei nicht mehr gleichmäßig verteilen und es bricht leichter“, rät Gruber.

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Mit diesen Tipps viel Erfolg beim Pecken. Oder wie es außerhalb Tirols heißt, beim „Ticken“, „Ditschen“ oder „Dotzen“. (chris)

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