Den Kemater Blues bleibt nichts erspart

Von Adrian Stöckl...

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Von Adrian Stöckl

Kematen –Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. In Kematen wärmten ein paar (Halb-)Lustige einen alten Osterbrauch auf und schrieben dem Schlusslicht der UPC Tirol Liga nach der 2:3-Heimniederlage gegen Tabellenführer Schwaz in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag die Initialen der Landesliga West („LLW“) in den Rasen. Dazu gab’s noch obendrauf eine rote Baustellenlaterne.

„Der SV Kematen nimmt diese Aktion aber mit Humor, und es zeigt sich, dass in der Fußballgemeinde Kematen weiterhin an die Blues gedacht wird“, reagierte Obmann Arno Bucher gelassen, zumal der couragierte, aber letztlich unglückliche Auftritt gegen Schwaz Mut für die kommenden Aufgaben machte.

Ohne vier Stammspieler (Raitmair, Kuen, Schieder, Martin Plunser) und mit einem 16-jährigen Eigengewächs (Christoph Lerchster) in der Startaufstellung wurde den Knappenstädtern alles abverlangt. „Ich kann die Mannschaft dieses Mal loben, auch wenn’s wieder nichts Zählbares gab“, schluckte Kematen-Coach Zoran Tanaskovic den Frust des Spielverlaufs – beim Stand von 2:2 vergab Angreifer Caluk Safet einen Riesensitzer auf die 3:2-Führung und Schwaz traf ja erst mit der letzten Aktion nach einem Eckball zum Sieg – hinunter.

Den Wechsel der Runde konnten sich auch die ersatzgeschwächten Blues „gutschreiben“ lassen. Für Teenager Lerchster marschierte in Minute 81 Braveheart Wolfi Egger ein. Der ist knapp 24 Jahre älter als der Youngster und wird im April 41.

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