Vermieter soll Maklergebühr tragen - Auch SPÖ präsentiert Wohnpaket

Neben der ÖVP wird heute auch die SPÖ ihr Wohnpaket vorstellen. Die Kanzlerpartei will die Zweckbindung der Wohnbauförderung wieder einführen.

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Wien - Rechtzeitig zur ÖVP-Klausur zum Thema Wohnen hat nun SPÖ-Chef Werner Faymann der „Kronen Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe) sein Wohnpaket vorgestellt. Unter anderem ist der Kanzler mit seinen Landesvorsitzenden übereingekommen, die Zweckbindung der Wohnbauförderung und der Rückflüsse aus Wohnbauförderdarlehen wieder einzuführen. Durch geförderten Wohnbau sollen 5.000 bis 10.000 neue Wohnungen pro Jahr entstehen.

Beim Richtwertmietzins sollen Zuschläge begrenzt werden, Befristungsmöglichkeiten bei Mietverträgen sollen eingeschränkt werden. Die Maklergebühr hätte nach SPÖ-Vorstellung künftig der Vermieter zu bezahlen. Ferner im roten Angebot enthalten ist eine neue Widmungskategorie „Sozialer Wohnbau“ zur Dämpfung der Grundstückpreise. Die Gemeindebau-Mieter beruhigt die SPÖ, indem sie klar stellt, dass nur bei der Vergabe die Einkommen überprüft werden, also keine Mieterhöhungen drohen, wenn man später einmal mehr verdient, wie das die ÖVP angeregt hat.

Der breiteren Öffentlichkeit wird die SPÖ dieses Paket heute Mittag vorstellen. Kanzler Faymann gibt mit den Landeshauptleuten seiner Partei eine Pressekonferenz. (APA)

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