EU-Mission: Auch neun Österreicher fahren nach Mali

Die EU-Ausbildungsmission EUTM hat offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Österreich beteiligt sich mit einen neunköpfigen Kontingent.

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Bamako - Die EU-Mission EUTM zur Ausbildung malischer Soldaten hat am Dienstag ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Ein erstes Kontingent von 570 malischen Soldaten sei aus der Hauptstadt Bamako in das Ausbildungslager im rund 60 Kilometer entfernten Koulikoro geschickt worden, sagte EUTM-Sprecher Philippe de Cussac. Ihre Ausbildung solle zehn Wochen dauern. Zunächst seien eine Grundausbildung und anschließend Spezialausbildungen, etwa in der Telekommunikation, vorgesehen. Auch Spezialkräfte wie Scharfschützen würden trainiert.

Die insgesamt rund zwölf Millionen Euro teure Mission zur Ausbildung von insgesamt 2600 Mann soll ein Jahr dauern. Auch Österreich beteiligt sich an dem Einsatz. Das neunköpfige Kontingent, das hauptsächlich aus Ärzten und Sanitätern besteht, war bereits Mitte März von Verteidigungsminister Gerald Klug (S) verabschiedet worden.

Die EUTM unter der Leitung des französischen Generals Francois Lecointre soll die schlecht ausgebildete und mangelhaft ausgerüstete malische Armee in die Lage versetzen, wirksamer gegen die Islamisten im Norden Malis vorzugehen. Um ein weiteres Vordringen der Islamisten zu verhindern, hatte Frankreich Mitte Jänner militärisch eingegriffen. Zusammen mit malischen Soldaten vertrieb die französische Armee die Islamisten aus den wichtigsten Städten im Norden des Landes. (APA/AFP)

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