Land pumpt 12,6 Millionen Euro in den Straßenverkehr

Tirol investiert in die Verkehrssicherheit. Das Bauprogramm des Baubezirksamtes in Innsbruck und Innsbruck-Land steht für 2013 fest.

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Von Sabine Kuess

Innsbruck –Unfallhäufigkeiten vermindern, Asphaltschäden ausbessern und schlechte Wasserabflüsse bereinigen – das Land Tirol investiert im Jahr 2013 rund 12,6 Millionen Euro in die Landesstraßen der Bezirke Innsbruck und Innsbruck-Land. Davon fließt ein Großteil in bauliche Sanierungsarbeiten und Asphaltierungen.

LHStv. Anton Steixner präsentierte gemeinsam mit dem Leiter des Baubezirksamtes, Werner Huber, am Mittwoch die Bauvorhaben für das heurige Jahr. „Im Zweifel muss man Investitionen in die Verkehrssicherheit setzen“, betonte Steixner. Ein großer Teil des Geldes geht auch in die Verbesserung des Verkehrsflusses auf den Landesstraßen wie beispielsweise an der Brennerstraße bei Steinach. Es gebe in den Bezirken „einiges an Aufholbedarf“, erklärte Steixner. Beispielsweise wird die bisher schmale Gschnitzbachbrücke an der Gschnitztalstraße (L 10) gänzlich erneuert.

Bei der Umgestaltung der Grassmayrkreuzung in Innsbruck gibt es noch keinen Zeitplan für den Start. „Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, das Projekt wird wahrscheinlich heuer noch nicht bauwirksam“, informierte Werner Huber. Ebenso laufen noch die Verhandlungen mit Grundbesitzern für die geplante Umfahrung in Scharnitz. „Wir sind auf einem guten Weg“, erklärte Steixner. Die Verbauung der Marchklamm in Scharnitz sei zwar nicht unmittelbar mit dem Umfahrungsprojekt verbunden, müsse aber auch in Angriff genommen werden, betonten Steixner und Huber unisono. Die Zusage der vier Finanziers – ÖBB, DB sowie der beiden Straßenverwaltungen auf Tiroler und bayerischer Seite – würden aber feststehen.

2013 kooperiert das Baubezirksamt auch mit der Asfinag bei zwei Projekten – in Kranebitten und Wiesing.

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