Treffen von Botschaftern der EU-Länder nach Warnung

Laut britischer Regierung handelte es sich bei dem Botschafter-Treffen um ein Routinetreffen. Neben Deutschland unterhalten auch die EU-Staaten Großbritannien, Schweden, Polen, Rumänien, Bulgarien und Tschechien diplomatische Vertretungen in dem abgeschotteten Land.

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Seoul, Pjöngjang – Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben die internationale Gemeinschaft auch am Samstag in Atem gehalten. Die Botschafter der von einer Warnung Nordkoreas betroffenen EU-Länder trafen sich am Samstag in Pjöngjang. Am Freitag hatte die nordkoreanische Führung nach Angaben mehrerer Außenministerien die Botschaften in Pjöngjang aufgefordert, eine Evakuierung zu prüfen. Nordkorea reiht seit Wochen militärische Drohungen aneinander und hat auch mit einem Atomangriff auf die USA gedroht.

Laut britischer Regierung handelte es sich bei dem Botschafter-Treffen um ein Routinetreffen. Neben Deutschland unterhalten auch die EU-Staaten Großbritannien, Schweden, Polen, Rumänien, Bulgarien und Tschechien diplomatische Vertretungen in dem abgeschotteten Land. Deutschland kündigte an, sein diplomatisches Personal vorerst nicht abzuziehen.

Im Zuge des Konflikts mit dem Süden hielt Nordkorea am Samstag die gemeinsam mit Südkorea geführte Sonderwirtschaftszone Kaesong weiter geschlossen. Südkoreanern war der Zugang zu ihren Arbeitsplätzen und Unternehmen in dem in Nordkorea angesiedelten Industriepark verwehrt. Mit Rohstoffen beladene Lastwagen mussten wieder umdrehen. Laut Seoul kehrten am Samstag aber 92 Südkoreaner aus Kaesong zurück. Damit sind noch 516 Südkoreaner dort. (APA/AFP)

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