Aufatmen nach sattem Plus im März
Ein Nächtigungsanstieg um knapp 25 Prozent im vorigen Monat sorgt für positive Winterbilanz. Gewinner im März war das Defereggental.
Von Claudia Funder
Lienz –Ostern fiel in diesem Jahr zur Gänze in den März, das sei einer der Gründe, warum man in diesem Monat einen großen Anstieg der Nächtigungen verzeichnen konnte, ist Bernhard Pichler von der Osttirol Werbung überzeugt. „Die Urlaubsregion Defereggental war extrem stark, obwohl hier Betten verloren gingen“, so Pichler. Die Schneelage sei hier durchgängig gut gewesen. Im Defereggental fuhr man ein Plus von 36,86 Prozent oder rund 14.500 Nächtigungen ein, dicht gefolgt von der Ferienregion Hochpustertal mit einem Anstieg von 33,3 Prozent. Hier punktete vor allem die Gemeinde Obertilliach mit hochwertigen Sportveranstaltungen wie etwa der Biathlon-Junioren-WM.
In der Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol belegen die statistischen Auswertungen einen Zuwachs von 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. „Hier erzielte vor allem Kals sehr gute Ergebnisse, nicht nur wegen des neuen Hotels. Das Skigebiet Großglockner Resort war auch für viele andere Betriebe ein Anstoß, zu investieren.“
Der einzige Verlierer im März war die Ferienregion Lienzer Dolomiten, hier musste man im Vergleich zum März des Vorjahres ein sanftes Minus von 4,78 Prozent einstecken.
Insgesamt können Osttirols Touristiker mit dem Märzergebnis zufrieden sein. 189.162 Nächtigungen wurden erzielt, das ist ein Plus von 24,78 Prozent oder 37.570 Nächtigungen. Die gesamte Winterbilanz fällt mit einem Zuwachs an Nächtigungen um 6,39 Prozent positiv aus.
Bezahlt gemacht hätten sich laut Osttirol Werbung die Marketingkampagnen – für den März insbesondere die Schwerpunktaktion für die Skiferien in Hamburg. So ließen eine Inseratenserie, großformatige Plakate und eine starke Online-Kampagne die Ankunftszahlen aus Hamburg um rund 10 Prozent anwachsen. Am österreichischen Markt konnte man mit einer Sonnenskilauf-Kampagne via Radio und Inserat punkten und ein Nächtigungsplus von 7,5 Prozent verzeichnen.
„Die wirtschaftlich soliden Herkunftsmärkte Deutschland und Österreich haben die Butter auf das Brot gebracht und daraus kann man auch die strategische Ausrichtung für die nächsten Kampagnen ableiten“, erklärt Tourismusobmann Franz Theurl.