IVB baut Videoüberwachung in Bus und Tram aus

Ab sofort werden die Bilder der Kameras aufgezeichnet und nach drei Tagen wieder gelöscht. Damit soll auch die Sicherheit der Fahrgäste erhöht werden.

Innsbruck – In den Bussen und Straßenbahnen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe werden künftig die Bilder der Überwachungskameras auch aufgezeichnet - und für maximal 72 Stunden gespeichert. Dies soll laut IVB vor Straftaten und Vandalismus abhalten und die Fahrgäste aber auch das Fahrpersonal besser schützen.

In den Trams war aufgrund ihrer Länge die Video-Überwachung aller Ein- und Ausstiege durch das Fahrpersonal schon bisher gesetzlich vorgeschrieben. Acht fix installierte, nicht schwenkbare Kameras informieren den/die Fahren auf einem Bildschirm über das Geschehen im Fahrzeug. Und zwar ohne Ton. Momentan befinden sich in zwölf Solobussen je vier Kameras, in 18 Gelenksbussen sind je fünf Kameras installiert.

„Bisher wurde nicht aufgezeichnet, nun wird in allen Fahrzeugen aufgezeichnet, die entsprechend gekennzeichnet sind. 30 Busse werden in den nächsten beiden Jahren mit Aufzeichnungsgeräten nachgerüstet, erklärte IVB-Chef Martin Baltes.

Die neue Busse sind bereits ausgestattet. Das Videomaterial werde spätestens in drei Tagen wieder gelöscht. In acht Jahren soll der komplette IVB-Fahrpark videoüberwacht sein.“

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer begrüßt die verstärkte Video-Überwachung der IVB: „Damit wird das Sicherheitsempfinden in den Öffis deutlich gesteigert. Immerhin gibt es durchschnittlich zwei Übergriffe pro Monat mit Polizeieinsatz. Allein die Beseitigung der Vandalismusschäden in den Fahrzeugen kostete in den letzten drei Jahren rund 400.000 Euro. Natürlich wird die Video-Aufzeichnung in den Fahrzeugen entsprechend kenntlich gemacht.“ (tt.com)