ÖFB-U17 will sich bei der EM gegen Schweden zurückmelden
Nach dem Fehlstart gegen Gastgeber Slowakei geht es für die ÖFB-Youngsters am Mittwoch gegen Schweden um die letzte Chance auf den Halbfinal-Einzug.
Dubnica - Österreichs Fußball-Nachwuchs beschwört bei der U17-EM in der Slowakei die Geister der Vergangenheit. Schon in der Qualifikation hatte die Auswahl von Teamchef Hermann Stadler in beiden Phasen einen Stolperstart hingelegt. Am Mittwoch (16.00 Uhr/live ORF Sport + und Eurosport) geht es im zweiten Gruppenspiel in Dubnica gegen Schweden bereits um die letzte Chance auf den Halbfinal-Einzug.
Während Österreich zum Auftakt der Gruppe A in letzter Minute ein 0:1 gegen Gastgeber Slowakei kassiert hatte, waren die Schweden mit einem eindrucksvollen 1:0 gegen Mitfavorit Schweiz ins Turnier gestartet. Stadler warnte vor allem vor der Physis der Skandinavier, die durchaus höher hätten gewinnen können. „Das ist eine sehr große, körperlich enorm starke Mannschaft.“
Der ÖFB-Trainer kritisierte zwar das Defensivverhalten seines Teams, war mit der Auftaktleistung aber nicht einmal unzufrieden. „Gegen Schweden müssen wir noch besser, noch konzentrierter auftreten. Dann machen vielleicht wir das Tor“, meinte Stadler. Minimalziel bleibt der dritte Gruppenplatz, der zur Teilnahme an der U17-WM im Herbst in den Vereinigten Arabischen Emiraten berechtigt.
Mit zwei Siegen ist auch das Halbfinale noch in Reichweite - es wäre das erste auf diesem Level seit 2003. „Wir haben schon in der Eliterunde bewiesen, dass wir zurückkommen können“, erinnerte Flügelspieler Adrian Grbic vom VfB Stuttgart. In der entscheidenden Quali-Phase hatte es zum Auftakt ebenfalls ein 0:1 gegen Irland gesetzt. Es folgten ein 1:0 gegen Serbien und ein 2:1 gegen Georgien.
Immer wieder betonten die ÖFB-Youngsters den großen Zusammenhalt im Team. Das Einschwören in einem Kreis vor Spielbeginn ist bereits zum Ritual geworden. „Leider ist uns gegen die Slowaken am Ende die Kraft ausgegangen“, gestand Grbic. Auch gegen die Schweden wird die körperliche Komponente entscheidend sein. Stadler: „Wir müssen die Enttäuschung so schnell wie möglich aus den Köpfen bringen.“ (APA)
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