Kitzbühel Country Club bietet Suiten zum Kauf an

Bis zu 15 der 38 Suiten im neuen Kitzbühel Country Club können von Investoren gekauft werden. Mit Zweitwohnsitzen habe das nichts zu tun.

Von Alois Vahrner

Reith bei Kitzbühel –Im Jahr 1997 hatte Richard Hauser, ältester Sohn des legendären Stanglwirts Balthasar Hauser, von seiner Großmutter ein großes Grundstück in Reith bei Kitzbühel geerbt. Nach jahrelanger Vorarbeit hat er hier am Osterwochenende auf 80.000 Quadratmetern den mondänen Kitzbühel Country Club eröffnet. Insgesamt 50 Mio. Euro hat Hauser in „den ersten Private Member Club im Alpenraum“ investiert. „Wir haben keinen Cent an Förderungen bekommen.“

Allein in den letzten sechs Jahren seien im Raum Kitzbühel 300 Mio. Euro in den Bau bzw. die Modernisierung von Fünf-Sterne-Hotels investiert worden. Es gebe aber auch sehr viele Kaufkräftige, die schon mit Wohnsitzen da seien. Rund um Kitzbühel gebe es 20.000 hochwertige Wohnsitze. „Ich wollte daher vergleichbar mit den Top-Clubs in England eine Oase für all jene schaffen, die ein Stück Tirol mit internationalem Flair genießen wollen.“ Mit einem Kunst- und Kulturprogramm, Concierge, Limousinen-Service, Wellness, ärztlicher Betreuung, Haubenküche und Besuchsrechten von anderen internationalen Clubs. Bedingung für die Inanspruchnahme des Angebots ist die eingetragene Club-Mitgliedschaft, die 1800 Euro pro Jahr kosten soll.

Zuletzt hätten sich die Anfragen von Investoren gehäuft, sagt Hauser. „Immer mehr wohlhabende Menschen fragen sich, wie sie ihr Geld sicher und gewinnbringend investieren können. Das rege Interesse der Mitglieder hat uns dazu bewogen, ein Investorenmodell auszuarbeiten.“ Daher biete man jetzt bis zu 15 der 38 Suiten (jeweils 80 bis 120 Quadratmeter groß) zum Kauf an. Interessenten gebe es sowohl in Tirol als auch im Ausland.

„Mit einem Freizeitwohnsitz hat das nichts zu tun“, betont Hauser. Die Suiten würden, so der Eigentümer nicht gerade selbst darin wohnt, an andere Clubmitglieder vermietet. Der Country Club übernehme neben dem Service die komplette Instandhaltung. Die Einnahmen würden halbe-halbe geteilt. Hauser rechnet mit einer Rendite, die deutlich über Marktniveau liegt.

Der Kitzbühel Country Club bringe die Region international ins Gespräch – und garantiere neben 30 bis 40 Jobs auch Steuereinnahmen.