Katholische Kirche

Sedisvakanz in Feldkirch vor Ende: Benno Elbs wird neuer Bischof

Die Kirche hat eine Entscheidung über den Bischofsstuhl von Feldkirch gefällt. Benno Elbs folgt nach eine langen Sedisvakanz Bischof Elmar Fischer.

Feldkirch – Die Sedisvakanz, wie die römisch-katholische Kirche auch das Fehlen eines Bischofs nennt, wird für die Diözese Feldkirch nun bald ein Ende haben. Aufgrund des Konkordats zwischen Amtskirche und Republik Österreich wurde heute die Bundesregierung über die Entscheidung des Papstes Franziskus informiert.

Benno Elbs, er war bislang Diözesanadministrator, wird neuer Bischof von Feldkirch. Der Ministerrat in Wien hat die Bestellung von Elbs zur Kenntnis genommen.

Er war auch für die Gläubigen in Vorarlberg der Wunschkandidat. Elbs wird damit Nachfolger von Bischof Elmar Fischer, der im November 2011 seinen Bischofsstab niederlegte.

Fischer hatte während seiner Amtszeit immer wieder durch umstrittene Äußerungen für Aufregung gesorgt. In die Schlagzeilen geriet er auch im Frühjahr 2010 wegen Gewaltvorwürfen gegen seine Person. Elbs hatte seit dem Rücktritt Fischers die Diözese Feldkirch interimistisch geleitet.

Noch keine Entscheidung sind über die Bischofsernennung für Graz-Seckau und das Erzbistum Salzburg gefallen.

Zur Person Benno Elbs

Dr. Benno Elbs wurde 1960, am 16. Oktober in Bregenz geboren. Nach der Volksschule in seiner Heimatgemeinde Langen besuchte er das Bundesgymnasium Bregenz und studierte dann in Innsbruck Theologie. Das Studium schloss er 1986 mit dem Doktorat ab. Im Mai 1986 wurde Elbs zum Priester geweiht, wurde Kaplan von Bregenz-Mariahilf und war auch als Religionslehrer tätig. Ab September 1994 leitete Benno Elbs das Pastoralamt der Diözese Feldkirch. Im Juli 2005 wurde Elbs zum Generalvikar der Diözese Feldkirch erhoben. (TT)