„Konrad und das Bad“
Imst – Konrad ist zehn Jahre alt, als er 1923 von seiner Mutter nach Hall gebracht wird. Das Verhalten des Kindes überfordert die Eltern. Wä...
Imst –Konrad ist zehn Jahre alt, als er 1923 von seiner Mutter nach Hall gebracht wird. Das Verhalten des Kindes überfordert die Eltern. Während seiner über 13 Jahre dauernden Unterbringung in Hall macht Konrad mit verschiedenen Therapieformen Bekanntschaft – die Historikerin Elisabeth Dietrich-Daum rollt seine Geschichte 90 Jahre später neu auf. Anlass ist die Finissage der viel beachteten Ausstellung „Ich lasse mich nicht länger für einen Narren halten. Zur Geschichte der Psychiatrie in Tirol, Südtirol und im Trentino“, die am 11. Mai endet. Vier Quellenauszüge sollen Einblicke in das Anstaltsleben der 1920er und 1930er Jahre eröffnen und einen Eindruck von den damaligen Behandlungsmethoden vermitteln. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Edo Krilic, dem Meister am Akkordeons aus Imst. Beginn ist am Samstag um 17 Uhr in der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann in Imst. (TT)
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