Ein Lauf und ein Antilauf

Mit einem 3:2-Sieg bei St. Johann feierte Wattens den fünften Sieg in Serie und schließt an Punkten (50) zum „kriselnden“ FC Kufstein auf.

Von Alex Gruber

Innsbruck –Im Saisonfinish kommt die WSG Wattens wieder richtig auf Touren: Daran änderte auch gestern ein 0:2-Rückstand in St. Johann im Pongau nichts. Simon Zangerl und Co. drehten die Partie in einen 3:2-Sieg um. Es war nach Pinzgau (3:1), Seekirchen (1:0), Austria Salzburg (4:1) und Neumarkt (4:1) der fünfte volle Erfolg in Serie bei einem Torverhältnis von 15:5. „Wir waren nach zwei Eigenfehlern 0:2 hinten, haben das Spiel aber diktiert. Und Krise hat’s auch vor diesen Spielen keine gegeben: Wir haben einfach nicht gut Fußball gespielt“, sprach WSG-Coach Robert Wazinger gewohnt trocken.

Beim FC Kufstein läuft es nach der gestrigen 3:4-Heimniederlage gegen Seekirchen genau gegensätzlich zur WSG: Die Festungsstädter holten in den letzten fünf Spielen gegen St. Johann (0:2), Dornbirn (1:1), Alt­ach Amateure (3:4) und Austria Salzburg (1:1) nur magere zwei Punkte. „Wir machen hinten Harakiri-Aktionen und sind an Dummheit nicht zu überbieten. Es passt nicht im Kopf. So machen wir uns die ganze Saison kaputt“, ärgerte sich Coach Thommy Silberberger im Grenzlandstadion grün und blau.