Kolumbianischer Guerillaführer bei Gefecht getötet
Nach Angaben des Ministers gehörte Zambrano der FARC seit 30 Jahren an und war Mitglied des Generalstabs.
Bogota – Während Kolumbiens Regierung und kommunistische Guerilla in Kuba über den Frieden verhandeln, ist ein Rebellenführer bei einem Gefecht mit der Armee umgekommen. Leonidas Zambrano alias „Caliche“ sei zusammen mit sechs weiteren Guerilleros der „Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) bei einer Militäroperation im Grenzgebiet zu Ecuador getötet worden, teilte Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzon am Mittwoch (Ortszeit) mit.
Nach Angaben des Ministers gehörte Zambrano der FARC seit 30 Jahren an und war Mitglied des Generalstabs. Es gab neun Haftbefehle gegen ihn, und die Regierung hatte ein Kopfgeld von zwei Milliarden Pesos (rund 760 000 Euro) auf ihn ausgesetzt. „Dies ist ein großer Schlag, ein Schlag ins Herz dieser Organisation“, sagte Pinzon zum Tod des Truppenführers.
Die Friedensverhandlungen zwischen Regierung und FARC hatten im Oktober zunächst in Oslo begonnen, um dann in Havanna fortgesetzt zu werden. Eine Waffenruhe war nicht beschlossen worden. (APA/dpa)
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