Daten-Tankstellen mit zündendem Funken
Mobile Speicheradapter servieren per WLAN alle möglichen Dateien. Trotz ihrer enormen Funktionsfülle sind Kompromisse angesagt.
Von Georg Holzer
Innsbruck –Tablets und Smartphones lassen sich mit ihnen drahtlos mit Filmen und Musik versorgen. Bei schönem Wetter könnte man mit ihnen im Freien arbeiten oder sich dort digital bespaßen lassen. Auch bei externen Teamsitzungen braucht man Infrastruktur, die unkompliziert, praktisch und vor allem leistbar ist. Die Rede ist von mobilen Speicheradaptern. Bei all dem, das sie können, wäre die Bezeichnung mobiler Wanderzirkus am treffendsten. Die c’t testete in der letzten Ausgabe vier Ausgaben dieser Gattung.
Dabei handelt es sich um Geräte, die Dateien externer Speichermedien (USB-Sticks und -Festplatten oder SD-Karten) allen Laptops, Tablets und Smartphones in der Nähe drahtlos anbieten. Ihr Akku macht das Büro oder die Unterhaltung mobil. Als Extras betätigen sie sich noch als Speicherkartenleser am Computer oder verteilen als WLAN-Router Internet an verbundene Rechner.
Wie bei vielen digitalen Alleskönnern ist Kompromissbereitschaft angesagt. Die Zwerge können laut c’t eine ganze Menge, machen aber kaum etwas davon perfekt. So reicht der Datendurchsatz gerade einmal für ein bis zwei gleichzeitige HD-Streams. Ist eine Festplatte und kein Chipspeicher angeschlossen, leert sich der Akku zudem rasant.
Genutzt werden ihre Inhalte entweder über die eingebaute Website oder per App. Achtung: Nicht alle Hersteller bieten Apps für iPhone und Android an. Wer Windows Smartphones nutzt, bleibt überhaupt außen vor.
Der eingebaute Akku macht nicht nur den Dateizugriff mobil, sondern dient auch als Energiespender für Smartphones. Der große Akku des Adata-Geräts vermag sogar ein stromhungriges iPad per USB-Kabel aufzuladen.
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