Raiders jubeln: Trautes Heim, Glück allein

Von Daniel Suckert...

Von Daniel Suckert

Innsbruck –Es ist zu 99 Prozent fix: Die Swarco Raiders bekommen ein neues Trainingsgelände in Innsbruck. Es fehlt nur noch das „Ja“ vom Land. Dass der Football-Sport in Tirol einmal solche Ausmaße annehmen würde, damit hätte wohl niemand gerechnet. Schon gar nicht die Footballer der Swarco Raiders selbst. Tausende Zuschauer pilgern jährlich ins Tivoli-Stadion, um den Swarco Raiders sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene die Daumen zu drücken. „Wir sind eine Marke geworden“, verkündet Headcoach Shuan Fatah bei jeder Gelegenheit. Einzig die Trainingsmöglichkeiten in Sieglanger entsprachen nicht ganz den Ansprüchen – doch das soll sich künftig ändern.

„Unsere Planungen seitens der Stadt und der IIG (Innsbrucker Immobiliengesellschaft) sind im Prinzip zu 99 Prozent abgeschlossen“, verkündete der Leiter des Sportamts Romuald Niescher mit einem zufriedenen Lächeln. Auch Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bestätigte den Status quo. Heuer noch wird die Politik entscheiden, wann dieses Projekt realisiert werden kann. Dafür fehlt allerdings noch das „Ja“ vom Land Tirol. Durch die Landtagswahl hat sich das etwas verschoben.

Niescher betonte auch, dass „der Footballsport sich enorm entwickelt hat und dies auch seitens Land und Stadt über die letzten Jahre intensiv mitgefördert wurde“. Angedacht wird bei dem Football-Projekt ein Trainingsplatz mit einer Tribüne hinter dem Areal des Tivoli-Stadions zur Autobahn hin. Dort sollen die Raiders und ihr gesamter Football-Nachwuchs ideale Trainingsbedingungen auf einem Kunstrasenplatz vorfinden. Und da bei Nachwuchsspielen schon öfters bis zu 500 Zuschauer am Spielrand stehen, wird eine Tribüne mehr als nötig sein.

Noch nicht geklärt ist, ob eventuell auch das Football-Schulprojekt an der Hötting-West-Mittelschule integriert wird und die vielen Schüler vormittags das Trainingsareal nützen könnten. Das würde aber im Rahmen der Realisierung des Projekts noch abgeklärt werden.

Das leidige Thema Sieglanger wäre damit endgültig vom Tisch und nur als Übergangslösung zu sehen. Die Spiele werden weiterhin im Tivoli-Stadion ausgetragen. „Wir fühlen uns dort natürlich sehr wohl. Die Nachricht, dass weiter Bewegung in das Thema Stadion kommt, freut uns alle sehr“, sagte Peter Schwazer, Manager der Swarco Raiders, nach dem Erhalt der frohen Kunde.