Nach Umbau wird neuer Name gesucht
Von Verena Hofer...
Von Verena Hofer
Kössen –Eine Formalangelegenheit war die Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend in Kössen. Der Umbau der Grenzlandhalle stand erneut auf der Tagesordnung. Über den Finanzierungsbeitrag durch die Gemeinde nach den Ausschreibungsergebnissen wurde endgültig abgestimmt. Diskutiert wurde die Umbenennung der Straße.
Von den Gesamtkosten in der Höhe von 2,378.000 Euro werden von der Gemeinde 1,750.000 Euro übernommen. 250.000 Euro sollen durch Förderungen vom Kulturbudget und dem Gemeindeausgleichsfonds fließen. „Es werden alle Quellen angezapft“, erklärt Bürgermeister Stefan Mühlberger. Einstimmig sprachen sich die Mandatare für die Umsetzung des Projekts aus. Finanziert wird das Großprojekt aus der Rückfinanzierung des Großachenverbaus, wobei 800.000 Euro in Kürze vom Bund überwiesen werden. Für die Restsumme muss ein Kredit aufgenommen werden. Der TVB zahlt 100.000 Euro und 250.000 soll der Verkauf des jetzigen TVB-Gebäudes einbringen. Jedoch kann die Gemeinde dieses nicht zurückkaufen – ein Vorkaufsrecht wurde übersehen. „Die Sache ist nicht ganz optimal gelaufen“, sagt Mühlberger. Nun muss die 30-Tage-Frist abgewartet werden und anschließend wird entschieden, wie es weitergeht.
Der Bürgermeister informierte auch über den Wunsch des TVB, die Anschrift zu ändern. Die Adresse Postweg zwei ist schwierig zu finden. Gemutmaßt wurde über einen Kaiserwinklplatz. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Gemeinderat und Obmann der Aufbaugenossenschaft der Grenzlandhalle Richard Dax erklärte die weitere Vorgehensweise. Die Halle soll zum Ersten einen neuen Namen bekommen, zum Zweiten wird ein Veranstaltungsausschuss gegründet und die öffentliche Vorstellung des Projekts hat ebenfalls Priorität.