Vorpremiere für Film zur Heilerin

Tarrenz – Im April 2008 machte ein Sondengänger im Strader Wald bei Tarrenz eine sensationelle Entdeckung: Er stieß auf ein 400 Jahre altes ...

Tarrenz –Im April 2008 machte ein Sondengänger im Strader Wald bei Tarrenz eine sensationelle Entdeckung: Er stieß auf ein 400 Jahre altes Frauenskelett. Es handelt sich dabei um eine etwa 40-jährige, zierliche Frau. Einmalig daran ist die Art der Bestattung. Sie wurde mit dem Gesicht nach unten begraben. Rund 180 Grabbeigaben und die außergewöhnliche Bestattung geben immer noch Rätsel auf.

Die Geschichte der „Heilerin vom Gurgltal“ wurde unter der Leitung von Univ.-Prof. Harald Stadler aufgearbeitet und das Skelett wird im eigens dafür von Hansjörg Krißmer geschaffenen Museum in der Knappenwelt ausgestellt. Vom Leben der „Heilerin“ wurde ein Film unter der Regie von Manfred Corrine aus Wien und LaiendarstellerInnen aus der Umgebung gedreht. Thematisiert wurden im Film u.a. der Dreißigjährige Krieg, die Hexenverfolgung und der blühende Bergbau in dieser Zeit.

Bei der Vorpremiere konnten sich die Mitwirkenden bewundern. Dabei u.a. Regisseur Manfred Corrine (er war extra aus Wien angereist), Architekt Hansjörg Krißmer, die Geschäftsführerin der Knappenwelt, Petra Gommèe, BM Rudolf Köll mit Vize Jürgen Kiechl, die bekannten Laiendarsteller Carlo Krismayr, Richard Larcher, Hanni Singer und Roswitha Matt, die das Projekt begleitende Fotografen Iris Rataitz-Kiechl und Ewald Krismer sowie zahlreiche Mitwirkende des Films. (peja)

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