Swasiland: Höhenflüge mit Hexenbesen künftig verboten

Nicht höher als 150 Meter darf im Swasiland künftig mit dem Hexenbesen geflogen werden. Bei zuwiderhandeln drohen Haftstrafen.

Besser tief fliegen als im Gefängnis landen. Dem Treiben von Hexen und Zauberern werden im Swasiland Grenzen gesetzt. Foto: Panthermedia

Innsbruck – Hexen im Swasiland werden in Zukunft wohl öfter am Boden bleiben. Die zivile Luftfahrtbehörde des Landes hat den Höhenflug über 150 Meter mit Hexenbesen nämlich ebenso verboten wie etwa mit Spielzeug-Helikoptern, Drachen, Drohnen oder Modellflugzeugen. Haft- oder saftige Geldstrafen in der Höhe von 500.000 südafrikanischen Rand drohen bei Zuwiderhandlung. Sabelo Dlamini, ein Sprecher der zivilen Luftfahrtbehörde, sagte dies in einem Interview mit The Star. Unter 150 Metern können Hexen allerdings nach wie vor ungestraft den Himmel durchpflügen.

Wie ernst die ganze Sache gemeint ist, lässt sich laut dem Bericht The Star nur schwer beurteilen. Hexerei wird im Swasiland jedenfalls grundsätzlich nicht als Scherz betrachtet, ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung glaubt an Schwarze Magie.

Swasiland zählt zu den weltweit ärmsten Ländern, laut Wikipedia ist die Rate an HIV-Infizierten die höchste der Welt. Der kleine Binnenstaat grenzt an Südafrika und Mosambik. (tt.com)


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