„Brauche kein Geschenk, ich will den Cup-Sieg“

Halbfinale: Wacker Amat. – Kufstein1:4 (0:2) Tivoli; 500. SR: Et. Tore: Köfler (42.) bzw. Unterrainer (8.), Treichl (10., 52., Elfmeter), Ba...

Von Alex Gruber

Innsbruck –Es ist ein offenes Geheimnis, dass bei der heutigen Wattener Pressekonferenz Thomas Silberberger als neuer Wattens-Trainer präsentiert werden wird. Dem „Silbi“ liegt aber viel daran, sich ordentlich von den Festungsstädtern zu verabschieden. Deswegen trat er vor dem gestrigen Pokal-Halbfinale gegen die Wacker Amateure mit einer klaren Botschaft vor sein Team: „Ich brauche keinen Geschenkkorb, ich will den Cup-Sieg.“

Seine Elf leistete am Tivoli-Nebenplatz vor 500 Fans beim Bundesliga-Vorspiel standesgemäß Folge. Nach einem frühen Doppelschlag von Unterrainer (herrlicher Thaler-Assist) und abgefälschtem Schuss von Treichl waren frühzeitig die Weichen für den Finaleinzug gestellt. Die Amateure kamen vor der Pause aber zurück und hatten unmittelbar danach bei einem Lattenpendler von Alex Fröschl (48.) Pech. Statt dem 2:2 verursachte Kaderspieler Sascha Wörgetter einen Elfmeter, sah Gelb-Rot und Treichl machte alles klar.

„Die ersten 30 Minuten waten hervorragend, der Elfer die Entscheidung“, freute sich Silberberger beim Cup-Titelverteidiger über das Finalticket. Tirol-Ligist Schwaz wartet am 11. Juni in Stumm als Gegner.

Dass wir in Rückstand geraten ist nicht neu. 0:2 war zu viel. Wir mussten einen hohen Aufwand betreiben, um heranzukommen und haben uns dann mit individuellen Fehlern selbst bestraft“, sprach Wackers Fohlen-Coach Werner Löberbauer: „Kufstein war ausgefuchster.“

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