Tirols Wintertourismus verzeichnete Rekord bei Nächtigungen

Auch bei den Ankünften konnte ein neuer Höchststand erzielt werden. Deutschland als wichtigster Quellmarkt legte zu.

Innsbruck - Tirols Wintertourismus hat bei Ankünften und Übernachtungen in der Saison 2012/13 mit rund 26,2 Mio. Nächtigungen (+1,8 Prozent) und knapp 5,4 Mio. Ankünften (+2,1 Prozent) einen neuen Höchststand erreicht. Damit sei es gelungen, das Ergebnis der Gästeankünfte seit dem Winter 2007/08 durchgehend zu steigern, teilte die Tirol Werbung in einer Aussendung am Donnerstag mit. Mit durchschnittlich 4,9 Tagen blieb die Aufenthaltsdauer konstant zum Vorjahr.

Bei den wichtigsten Herkunftsmärkten seien Zuwächse verzeichnet worden. Unter anderem kamen aus Deutschland (Übernachtungen +3,9 Prozent, Ankünfte +3,7 Prozent), Großbritannien (ÜN +4,5 Prozent, AK +5,0 Prozent), Schweiz (ÜN +3,0 Prozent, AK +2,8 Prozent) sowie Russland (ÜN +7,7 Prozent; AK +8,1 Prozent) mehr Gäste. Die Bilanz bei den Urlaubern aus Belgien (ÜN und AK jeweils +0,1 Prozent) blieb nahezu konstant.

Rückgänge seien aus den Niederlanden (ÜN - 3,7 Prozent; AK -3,1 Prozent), aus Österreich (ÜN -2,6 Prozent, AK -0,6 Prozent), Frankreich (ÜN -0,9 Prozent), Italien (ÜN -5,1 Prozent) sowie Polen (ÜN -2,1 Prozent) und Tschechien (ÜN -4,4 Prozent) zu verzeichnen gewesen.

Die größten Nächtigungszuwächse bei den Unterkunftsbetrieben meldeten die privaten Ferienwohnungen (ÜN +5,6 Prozent) und die gewerblichen Ferienwohnungen (ÜN +4,0 Prozent). Leichte Nächtigungszuwächse registrierte auch die Hotellerie (5/4-Stern: ÜN +1,2 Prozent; 3-Stern: ÜN +0,4 Prozent; 2/1-Stern: ÜN +0,8 Prozent). Nächtigungsrückgänge mussten hingegen die Privatquartiere (ÜN -2,5 Prozent) hinnehmen.

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, meinte, dass gerade in erfolgreichen Regionen innerhalb von Kernurlaubszeiten Kapazitätsgrenzen erreicht seien: „Rein quantitative Parameter werden künftig noch stärker durch qualitatives Wachstum abgelöst, denn in gewissen Perioden sind längst keine Frequenzsteigerungen ohne Qualitätsverlust mehr möglich“. Gerade vor dem Hintergrund von wiederholten Rekordergebnissen sei eine Fokussierung auf Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit daher wichtig, so Margreiter. (APA)


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