Tiroler Band greift nach der Contest-Krone

Ellbögen – Sie stehen in Lederhosen auf der Bühne, spielen Musik, die so gar nicht zu ihrer Kleidung passen will, geben sich Künstlernamen w...

Ellbögen –Sie stehen in Lederhosen auf der Bühne, spielen Musik, die so gar nicht zu ihrer Kleidung passen will, geben sich Künstlernamen wie „Die Prinzessin“, sehen sich der Musikrichtung „Volxpunk“ zugehörig und nennen sich Die Analphabeten. Und trotzdem wollen die vier jungen Tiroler nicht – oder zumindest nicht ausschließlich – in die Klamauk-Schublade gesteckt werden. „Wir sind eine Band voller Gegensätze“, erklärt Wolfgang Peer, Bassist bei den Analphabeten. Und diese Gegensätze hat die Gruppe zu ihrem Konzept gemacht. Ernste Texte zu heiteren Tönen und umgekehrt sind nur eines ihrer Markenzeichen.

Es ist ein Konzept, das offenbar Anklang findet. Immerhin hat sich die Gruppe, die 2008 von vier Ellbögnern gegründet wurde, durch sämtliche Vorausscheidungen der Plant-Festival-Tour gespielt, einem österreichweiten Contest für Nachwuchsbands. Von ursprünglich 200 Musikgruppen haben es lediglich acht ins Finale geschafft, das heute Abend im Wiener Gasometer über die Bühne gehen wird. Eine davon ist die Band aus Ellbögen, die seit vergangenem Jahr in dieser Besetzung auftritt.

Über ihre Ziele heute sind sich Wolfgang Peer, die Gitarristen Christopher Wilhelm und Thomas Geir sowie Schlagzeuger Daniel Hölzl nicht recht einig. Während ein Teil der Band mit dem Erreichen des Finales bereits zufrieden ist, will ein anderer mindestens unter die Top drei, wenn nicht bis ganz nach oben. Immerhin winken der Siegerband 12.000 Euro in bar sowie den Top-Platzierten Sachpreise im Gesamtwert von 100.000 Euro.

Wer die Band live sehen möchte, hat am 8. Juni beim SoFa-Festl in der pmk in Innsbruck das nächste Mal Gelegenheit dazu. (np)

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