Direktorin Riha: „Trotz Problemen im Vorfeld perfekteste Tour“

Für die 66. Auflage 2014 soll die Finanzierung frühzeitig gesichert werden.

Wien – Der Gesamtsieg eines heimischen Fahrers durch Riccardo Zoidl, Etappenerfolge durch Topstars wie Roubaix-Gewinner Fabian Cancellara, Ex-Weltmeister Thor Hushovd und San-Remo-Sieger Gerald Ciolek - Tour-Direktorin Uschi Riha sieht sich nach all den Problemen um die 65. Österreich-Rundfahrt für die harte Arbeit entschädigt. „Das war die perfekteste Tour, die es je gegeben hat“, sagte die Wienerin. Nun müsse man sehen, wie man für 2014 davon profitieren könne. „Am Dienstag starten wir los“, kündigte Riha an.

Heuer war die Traditionsveranstaltung wegen finanzieller Probleme vor der Absage gestanden, sie wird mit einem Minus bilanzieren. Für die Zukunft sollen nun schon frühzeitig die Weichen gestellt werden. „Denn mit all den Problemen, die wir heuer hatten, möchte ich es nicht mehr machen“, erklärte Riha, die neue Sponsoren überzeugen will, dass sie eine perfekte Bühne vorfinden.

Noch leichter wäre dies mit einer TV-Live-Berichterstattung. Rihas Wunschziel ist daher die komplette Übertragung der achttägigen Rundfahrt - eine Live-Etappe kostet nach ihren Worten rund 150.000 Euro. „Dann kann man den Sport, die Sponsoren und auch das Land Österreich viel besser präsentieren“, betonte die Tour-Chefin. Schon heuer habe es wegen der starken Besetzung großes Interesse ausländischer TV-Anstalten gegeben. (APA)


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