Strampler mit Krone und Bücher über schwangere Prinzessinnen

Das Baby von Prinz William und Kate ist noch gar nicht auf der Welt, das Geschlecht noch nicht bekannt. Trotzdem sind bereits unzählige neutrale Royal-Baby-Andenken auf dem Markt.

London – Das Warten auf den Nachwuchs im britischen Königshaus lässt die Spannung ins Unermessliche steigen - und auch die Fantasie der Souvenir-Hersteller. Während diese für ihre üblichen Tassen und Becher noch warten, ob Prinz William und Ehefrau Kate einen Buben oder ein Mädchen bekommen, sind bereits unzählige neutrale Royal-Baby-Andenken auf dem Markt. Die Auswahl reicht von Lätzchen mit Kronen-Aufdruck über Nähanleitungen bis hin zu Keksen.

Das führende britische Babyartikel-Geschäft Mothercare hat monarchietreue Strampelanzüge mit dem Aufdruck „Prinz in Ausbildung“ sowie Bettwäsche oder Lätzchen mit aufgedruckter Krone im Angebot. Verlage haben ihre Produktpalette um Kinderbücher über schwangere Prinzessinnen erweitert, und Plattenfirmen haben CDs mit klassischer Musik und traditionellen Schlafliedern herausgebracht, mit denen sich Eltern wie Babys in schlaflosen Nächten beruhigen können.

Für den erhöhten Kalorienbedarf junger Mütter gibt es Kekse in Form von Babyfläschchen, Rasseln oder Kinderwagen. Ein Buch mit Nähanleitungen für traditionelle Baby-Mützen, -Socken und -Taufkleider ist erschienen, und wem das nicht genügt, der kann sich im Grosvenor House selbst wie William, Kate und ihr Baby fühlen: Das Londoner Luxushotel hat eine Suite für frisch gebackene Familien von demselben Designer einrichten lassen, der einst Prinz Williams‘ Kinderzimmer gestaltete. Die in Elfenbeinweiß gehaltene Suite ist für 2300 Pfund (2700 Euro) pro Nacht zu haben.

Sogar Kates Eltern machen offenbar bei dem Rummel mit: Ihr Partyartikelversand bietet eine „neue“ Serie von Tellern, Bechern und Tischdecken mit dem Titel „I‘m a Princess“ an. Ob dies eine indirekte Bestätigung des Gerüchts ist, wonach das Baby ein Mädchen wird, ist unklar.

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Ereignisse wie die Hochzeit von Kate und William im April 2011 oder das 60. Thronjubiläum der Queen im darauffolgenden Jahr sorgen stets für einen vorübergehenden Konsum-Schub. Nach Schätzungen des britischen Marktforschungszentrum (CRR) gaben die Briten für Merchandising-Produkte rund um die Hochzeit vor zwei Jahren insgesamt 199 Millionen Pfund (231 Millionen Euro) aus. Der Verkauf von Souvenirs rund um die Geburt des Babys dürfte laut CRR rund 156 Millionen Pfund in die Kassen der Händler spülen. (APA/AFP)


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