Eine neue Chance für Lamin

Innenministerium und Bezirkshauptmannschaft Innsbruck verteidigen Nein zu humanitärem Bleiberecht für Lamin Jaiteh. Nach einem Rechtsirrtum muss Behörde aber erneut abwägen.

Von Peter Nindler und Wolfgang Sablatnig

Innsbruck –Dass der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) zwei Jahre nach der Abschiebung von Lamin Jaiteh nach Gambia die Zurückweisung seines Antrags auf humanitäres Bleiberecht als Rechtsirrtum qualifiziert, sorgt für heftige Debatten. Der Bescheid des Innenministeriums, der das Nein der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck bestätigt hatte, wurde aufgehoben. Am 28. Mai 2011 wurde Lamin, der 2007 illegal nach Österreich eingereist war, nach Gambia zurückgewiesen. Sein Asylantrag wurde im September 2010 abgelehnt. Zwischenzeitlich lernte der damals 20-jährige Gambier Deutsch, integrierte sich und hatte die Zusage für eine Arbeitsstelle.

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