Festspiele haben landauf, landab Hochsaison

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Innsbruck –Die sommerliche Festspielzeit, die u. a. in Erl, Mörbisch und St. Margarethen schon ordentlich Fahrt aufgenommen hat, erreicht in der kommenden Kulturwoche ihre Hochblüte: In Salzburg und Bregenz beginnen die Festspiele mit den Premieren des neuen „Jedermann“ (siehe Interview oben) und der „Zauberflöte“. Aber auch in Wien wird mit der Uraufführung von Paulus Mankers „Wagnerdämmerung“ ein neues Projekt mit Spannung erwartet. Nach seiner weltweit erfolgreichen „Alma“ stellt Manker am Dienstag die Uraufführung seiner multimedialen Auseinandersetzung mit Richard Wagner im Keller des Post- und Telegraphenamts am Ring vor. Tags darauf eröffnet ebendort die Ausstellung mit Werken von u. a. Hermann Nitsch, Erwin Wurm und Hans Hollein – die auch als Kulisse für den „Wagnerdämmerung“ betitelten Theaterabend dient.

Am Mittwoch sind die Scheinwerfer nach Bregenz gerichtet. Nach der Eröffnung durch Bundespräsident Heinz Fischer am Vormittag beginnt das Mozart-Spektakel auf dem See mit der abendlichen Premiere der „Zauberflöte“ – in der vermutlich letzten Bregenzer Regie von Intendant David Pountney, der in seinen vorletz- ten Festspielsommer startet.

Nach der Seeoper feiert in Bregenz am nächsten Tag auch die Hausoper Premiere, heuer mit einem bisher unbekannten Werk des polnischen, in der Nazizeit vertriebenen Komponisten André Tchaikowsky: Der „Kaufmann von Venedig“ wird am Donnerstag in der Regie von Keith Warner uraufgeführt.

Das offizielle Salzburger Festspiel-Programm hebt am Freitagabend mit der besinnlichen „Ouverture spirituelle“ an und zwar mit Haydns „Schöpfung“, die heuer in den Händen von Nikolaus Harnoncourt und seinem Concentus Musicus liegt. (APA, TT)

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