53-jähriger Deutscher starb bei Privattour durch die Auerklamm

Drei Männer waren privat und ohne Führer in der Schlucht unterwegs.

Sautens – Die für Canyoning-Touren bekannte Auerklamm im Ötztal hat am Samstagnachmittag ein weiteres Todesopfer gefordert.

Das 53-jährige Opfer aus Deutschland war mit zwei Kollegen privat in der Schlucht unterwegs. Die drei waren gut ausgerüstet und hatten die Auerklamm bereits früher durchklettert.

Zum Unfall kam es bereits im oberen Bereich der Klamm. Der 53-Jährige schaffte es nicht mehr selbst, aus einem Wasserbecken im Bereich des „Hohen Wasserfalles“ zu klettern. Einer seiner Begleiter versuchte, den Mann herauszuziehen, der Verunglückte aber verlor das Bewusstsein und tauchte unter. Nach kurzer Zeit gelang es dem Begleiter schließlich, den 53-Jährigen aus dem Wasser zu ziehen und am Rand des Gewässers zu reanimieren.

Von der Besatzung des Notarzthubschraubers C5 wurde der Mann mittels Taubergung aus der Schlucht geborgen, unmittelbar nach der Bergung verstarb er aber. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an.

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Erst am 4. Juli war ein 29-jähriger Deutscher, nur wenige hundert Meter unterhalb des heutigen Unfalls beim sogenannten „großen Abseiler“ in den Rücklauf des Nederbachs geraten und ertrunken. ( tt.com )


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