Abstürze endeten glimpflich – Drei Paragleiter landeten in Fichten

Ein Deutscher hatte weniger Glück, er stürzte aus einer Höhe von etwa zehn Metern auf eine Wiese.

Häselgehr – Glück im Unglück hatten am Sonntag drei Paragleiter-Piloten, als sie die Kontrolle über ihre Fluggeräte verloren. Alle drei konnten Verletzungen entgehen, als sie jeweils in einer Fichte landeten.

In Häselgehr geriet ein 52-jähriger Deutscher bei einem Flug vom Bregenzer Wald ins Lechtal in etwa 500 Metern Höhe einen Fallwind. Der Schirm klappte mehrmals zusammen und der Mann verlor immer mehr an Höhe. Er stürzte in eine etwa 15 Meter hohe Fichte, aus der er sich unverletzt selbst befreien konnte.

Eine 43-jährige Deutsche geriet in Niederau kurz nach dem Start vom Marchbachjoch in Turbulenzen, auch ihr Schirm klappte ein. Auf Funk-Anweisung ihres Fluglehrers zog sie ihren Rettungsschirm, mit dem sie schließlich mehrere Meter über dem Boden in einer Fichte hängen blieb. Die Bergrettung barg die Frau unverletzt.

In Leisach geriet ein 48-jähriger Niederländer im Bereich der Leisacher Alm in einer Höhe von 100 Metern in starke Turbulenzen, sein Schirm geriet ins Trudeln. Auch er stürzte in eine etwa 20 Meter hohe Fichte, aus der er unverletzt von der Bergrettung geborgen werden konnte.

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Weniger Glück hatte ein 48-jähriger Deutscher, der von Wallberg am Tegernsee ins Zillertal flog. Vermutlich wegen einer Windböe klappte sein Schirm bei Gerlosberg zusammen und der Mann stürzte aus einer Höhe von etwa zehn Metern auf eine Wiese. Er zog sich bei dem Aufprall Verletzungen im Rückenbereich zu uns musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Schwaz gebracht werden. (tt.com)


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