Wallner und Kofler pressen mit FC Wacker nach vorne

Torjäger Roman Wallner und Abräumer Marco Kofler meiden das Wort Abstieg und sehen sich mit dem FC Wacker eher im sicheren Mittelfeld.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –Das von Trainer Roland Kirchler verordnete und einverleibte aggressive, offensive Pressing soll den FC Wacker mit Saisonstart vom Abstiegsstrudel fernhalten. Ganz vorne beginnt das konsequente „Anbohren“ des Gegners mit Roman Wallner. „Das System erfordert neben körperlicher Fitness auch besondere Wachsamkeit. Wenn ich vorne nicht entsprechend mitarbeite, haben die hinter mir gleich ein Problem“, weiß der 31-jährige Stürmer, was Sache ist. Für die kommende Saison sieht der Stürmer seine Schwarzgrünen nicht mehr dort, wo man die letzte Saison abschloss: „Wenn wir die Leistung der Vorbereitung mitnehmen, sehe ich uns im gesicherten Mittelfeld. Dann sollten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Wichtig ist natürlich ein guter Start, dann fällt alles gleich leichter.“

Dazu will Wallner selbst mit Toren beitragen: „Mich freut es, wenn ich treffe. Aber ich weiß auch, dass es mit Gewalt nicht geht.“ 2014 läuft Wallners Vertrag beim FC Wacker aus, wie sieht die Zukunft aus? „Einige Jahre will ich schon noch als Profi kicken. Mir gefällt es in Tirol. Ich könnte mir gut vorstellen, zu verlängern“, hat der Steirer durchaus vor, noch länger im schwarzgrünen Dress die Gegner als Erster anzupressen.

Tore sind auch für Marco Kofler ein Thema. „Wäre langsam Zeit für meinen ersten Treffer in der obersten Spielklasse“, schmunzelt der Naviser. Wohl wissend, dass seine primären Aufgaben im defensiven Bereich liegen. Als „Sechser“ im Mittelfeld hat Kirchler dem 24-Jährigen eine wichtige Rolle zugedacht. „Für mich war es schon eine Umstellung, denn ich habe zuvor ja nur in der Abwehr gespielt. Jetzt bin ich viel öfter in Zweikämpfe verwickelt, was ja meine Stärke ist, und auch im Spielaufbau eingebunden, wo ich mich schon noch verbessern muss“, so Kofler, der das Punktekonto mit dem FC Wacker gegenüber dem Vorjahr erhöhen und die Zahl der erhaltenen Verwarnungen dezimieren will: „Die Gelben Karten müssen weniger werden. Aber mein Spiel ist geprägt vom kompromisslosen Attackieren und mit dem Anpfiff bin ich halt ein anderer Mensch.“

Das frühe Pressing ist ganz nach dem Geschmack der kopfballstarken Kampfmaschine: „Ist mir jedenfalls lieber, als 90 Minuten nur dem Ball nachzulaufen.“ Der neuen Saison blickt er optimistisch entgegen: „Den Schwung und die Euphorie des Klassenerhaltes mitnehmen, gut starten, dann ist viel möglich.“

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