Wehe, wenn sie losgelassen: Und stets der Falllinie nach

Der Nordkette Downhill-PRO am Samstag (ab 12.30 Uhr) lockt sieben Weltcup-Profis auf die Nordkette – 4,2 Kilometer pures Adrenalin.

Innsbruck –Die Rufezeichen auf den gelb-schwarzen Warnschildern verfehlen ihre Wirkung nicht: „Große Gefahr!“, heißt es auf dem einen; „3er-Stützen-Albtraum!!!“, auf dem anderen. Und der Blick auf die markant abfallende Himmelsleiter nötigt selbst Downhill-Profis höchsten Respekt ab: steilstes Gelände, engste Spitzkehren gepaart mit losem Untergrund und mächtigen Stufen. Mit 4,2 Kilometern Länge, 1030 Höhenmetern und einem Gefälle von bis zu 36 Grad zählt der Nordkette Singletrail zu den selektivsten in Europa. Die Bezeichnungen der weiteren Schlüsselstellen wie Mischwaldsession, Rollercoaster, Schleuder oder Dirtjumpline sprechen für sich.

Sieben Weltcup-Profis, drei weltcup-erfahrene Junioren, jede Menge Lokalmatadore und insgesamt gut 70 ambitionierte Downhiller stellen sich am Samstag der adrenalingetränkten Herausforderung namens Nordkette Downhill-PRO.

Auch wenn der australische Vorjahressieger und Streckenrekordhalter (9:21 Minuten) Sam Hill diesmal nicht mit von der Partie sind, sind reichlich Szenestars mit von der Partie. Wie etwa Filip Polc. Der 31-jährige Slowake hält mit 106,51 km/h den Landesrekord für Radfahren – auf Schnee wohlgemerkt.

Erstmals gibt es eine eigene Nachwuchs-Klasse. Die Youngster stürzen sich auf halber Wegstrecke Richtung Ziel. Mit dabei ist auch Timon Jaschensky aus Weer, der jeden Stein auf der Strecke kennt. Ob’s hilft? (m. i.)


Kommentieren